„Neues Wohnen in der Innenstadt“ Wettbewerb Gerberbruch 30, Rostock, 2.Preis


Perspektiven Straßenseite - vom Gerberbruch



Das Grundstück am Gerberbruch zeichnet sich besonders durch vielfältige Dualitäten aus:
- räumliche + zeitliche Lücke zwischen Baudenkmal (Gerberei) + Wohnhaus
- Standort zwischen Stadt (-Mauer) und Naturraum (Warnowufer) im Osten - den zwei wesentlichsten Gebietsbegrenzungen
- Grundstück zwischen Straßenraum und geschichtlich fundierten Gartenflächen

Diesen Grundlagen wird der Entwurf sowohl stadträumlich als auch den spezifischen Bedürfnissen der Bauherren entsprechend gerecht:
- Angemessene Achtung gegenüber dem Bestand/ der Geschichte - konkrete Aufnahme von Trauflinien (Erker + Fassadenrücksprung im 2.OG,) = Ensemble zusammenzufassen und abschließen + neue Maßstäbe definieren.
- Wichtigste Blickbezüge zur Altstadt (Mündung Gerberbruch) und zur Warnow möglich = Verdeutlichung der einmaligen Lage und hohen Standortqualitäten
- Neue Gebäudestruktur greift historischen Charakteristika des Bereiches auf, entwickelt diese für zukünftige Nutzungen im räumlichen Umfeld weiter.
- „Durchwohnen“ der Grundriße von Straße bis zum Garten
- Klare Vorder- und Rückseiten und damit eine deutliche Abgrenzung der öffentlichen und privaten Freiräume
- Keine Überschneidungen der Privatsphären
- „Wohnen im Garten“.
- Insgesamt Nullenergiehaus realisierbar
- Angemessene Herstellungskosten
- Flexible Grundrißstruktur


Das Gebäude wird mit seiner sensiblen Gestik in besonderem Maße der Vergangenheit und der Zukunft des Ortes gerecht.



Gartenseite

Grundrissbeispiel