|
Das
Grundstück am Gerberbruch zeichnet sich besonders durch
vielfältige Dualitäten aus: - räumliche +
zeitliche Lücke zwischen
Baudenkmal (Gerberei) + Wohnhaus - Standort zwischen
Stadt (-Mauer) und Naturraum (Warnowufer) im Osten - den zwei
wesentlichsten Gebietsbegrenzungen - Grundstück
zwischen Straßenraum und geschichtlich
fundierten Gartenflächen
Diesen Grundlagen wird
der Entwurf sowohl stadträumlich als auch den spezifischen
Bedürfnissen der Bauherren entsprechend gerecht: -
Angemessene Achtung gegenüber dem Bestand/ der Geschichte
- konkrete Aufnahme von Trauflinien (Erker + Fassadenrücksprung
im 2.OG,) = Ensemble zusammenzufassen und abschließen + neue
Maßstäbe definieren. - Wichtigste Blickbezüge
zur Altstadt (Mündung Gerberbruch) und zur Warnow möglich
= Verdeutlichung der einmaligen Lage und hohen
Standortqualitäten - Neue Gebäudestruktur
greift historischen Charakteristika des Bereiches auf, entwickelt
diese für zukünftige Nutzungen im räumlichen
Umfeld weiter. - Durchwohnen der
Grundriße von Straße bis zum Garten - Klare
Vorder- und Rückseiten und damit eine deutliche
Abgrenzung der öffentlichen und privaten Freiräume -
Keine Überschneidungen der Privatsphären - Wohnen
im Garten. - Insgesamt Nullenergiehaus realisierbar -
Angemessene Herstellungskosten - Flexible Grundrißstruktur
Das
Gebäude wird mit seiner sensiblen Gestik in besonderem Maße
der Vergangenheit und der Zukunft des Ortes gerecht.
|